Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Mangelernährung

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Mangelernährung

Links zu Mangelernährung

Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e. V.
www.dgem.de

Gesellschaft zur Förderung von Ernährungstherapien bei Malnutrition e. V.
www.mangelernaehrung-online.de

Deutsche Seniorenliga e. V.
www.dsl-mangelernaehrung.de

Verband für Ernährung und Diätetik e. V.
www.vfed.de

Deutsches Krebsforschungszentrum – Krebsinformationsdienst
www.krebsinformationsdienst.de

21. Januar 2019
Studien zufolge kann eine Immuntherapie bei Patienten im fortgeschrittenen Stadium im Anschluss an eine Chemotherapie die Lebenszeit verlängern.
  
16. Januar 2019
Bei Sandra Haase wird im Alter von 39 Jahren Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium entdeckt.
  
08. Januar 2019
Vor dem Arztbesuch sollten sich betroffene Frauen wichtige Fragen notieren. Außerdem sollte man sich vor keiner Frage scheuen.
  
18. Dezember 2018
Speziell durch eine Antihormontherapie bei Brustkrebs kann es bei den Betroffenen zum Auftreten von Wechseljahresbeschwerden kommen.
  
04. Dezember 2018
Komplementäre Behandlungsmethoden werden bei Krebs vor allem eingesetzt, um Nebenwirkungen der Standardtherapie zu mindern.
  

Mangelernährung bezeichnet einen Zustand, bei dem dem Körper über Wochen oder Monate keine ausreichende Nahrung zugeführt wird bzw. er diese nicht aufnehmen kann. Mangelernährung kann, wenn sie nicht behandelt wird, eine ernsthafte Bedrohung für den Gesundheitszustand des Betroffenen bedeuten. Vor allem die zu geringe Aufnahme von Kohlenhydraten, Fetten, Eiweiß und Vitaminen kann zu Mangelernährung führen. Mangelernährung steht häufig in Verbindung mit psychischem oder physischem Stress, kann aber auch eine Begleiterscheinung vieler Krankheiten wie einer Erkrankung der Schilddrüse oder des Herzens sowie bei Krebserkrankungen oder Demenz sein. Symptome wie Übelkeit, Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen sind oft, neben dem ungewollten Gewichtsverlust, Begleiterscheinungen einer Mangelernährung.

Mangelernährung stellt insbesondere für Menschen, die stationär behandelt werden, eine Gefahr für ihre Gesundheit dar. Durch mangelhafte oder falsche Ernährung können Komplikationen im Heilungsprozess auftreten. Bei Demenzkranken, die an Mangelernährung leiden, empfiehlt es sich eine Ess-Biografie zu erstellen und so herauszufinden, welche Speisen und Getränke der Patient bevorzugt. Ältere Personen bevorzugen häufig fettreiche oder süße sowie regionale Speisen. Ein einladendes Ambiente und das Essen in Gesellschaft kann Personen mit Demenz die Nahrungsaufnahme erleichtern. Kann eine ausreichende Versorgung etwa aufgrund von Verdauungsproblemen nicht gewährleistet werden, empfiehlt sich unter Umständen der Einsatz von Trinknahrung, die individuell mit Nährstoffen angereichert wird.

Die Entstehung von Mangelernährung ist häufig eine Begleiterscheinung von Krankheiten. So führen Entzündungen im Mund- und Rachenbereich oder in den Verdauungsorganen, Schluckbeschwerden oder Stress zu Appetitlosigkeit. Im Verlauf einer Krebstherapie und insbesondere einer Strahlenbehandlung kann es zu Entzündungen im Umfeld der behandelten Körperstellen kommen, die es dem Patienten erschweren, ausreichend Nahrung zu sich zu nehmen. Sind die Speicheldrüsen von solchen Symptomen betroffen, so ist auch die Speichelproduktion beeinträchtigt und erschwert das Schlucken. Aufgrund von Sprachstörungen, kognitiven Störungen sowie Bewegungsstörungen leiden demenzkranke Personen häufig an Mangelernährung.