Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Mangelernährung

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Mangelernährung

Links zu Mangelernährung

Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e. V.
www.dgem.de

Gesellschaft zur Förderung von Ernährungstherapien bei Malnutrition e. V.
www.mangelernaehrung-online.de

Deutsche Seniorenliga e. V.
www.dsl-mangelernaehrung.de

Verband für Ernährung und Diätetik e. V.
www.vfed.de

Deutsches Krebsforschungszentrum – Krebsinformationsdienst
www.krebsinformationsdienst.de

17. Juli 2018
In zertifizierten Zentren sorgen festgelegte Qualitätsstandards für eine bestmögliche Behandlung der Patientin.
  
12. Juli 2018
Durch die Chemotherapie kann es bei den Patientinnen zu Beschwerden wie Juckreiz oder dem Hand-Fuß-Syndrom kommen.
  
04. Juli 2018
Für einige Krebsarten besteht ein erhöhtes Risiko, dass die Erkrankung durch eine genetische Veranlagung weitergegeben wird, z. B. bei Brustkrebs.
  
21. Juni 2018
Eine Rehabilitation hat das Ziel, der Patientin bei der Bewältigung körperlicher und seelischer Folgen der Therapie zu helfen.
  
20. Juni 2018
In einem frühen Stadium ist meist eine Operation die erste Option bei Lungenkrebs. Zur Behandlung von Metastasen erfolgt meist eine Chemotherapie.
  

Mangelernährung bezeichnet einen Zustand, bei dem dem Körper über Wochen oder Monate keine ausreichende Nahrung zugeführt wird bzw. er diese nicht aufnehmen kann. Mangelernährung kann, wenn sie nicht behandelt wird, eine ernsthafte Bedrohung für den Gesundheitszustand des Betroffenen bedeuten. Vor allem die zu geringe Aufnahme von Kohlenhydraten, Fetten, Eiweiß und Vitaminen kann zu Mangelernährung führen. Mangelernährung steht häufig in Verbindung mit psychischem oder physischem Stress, kann aber auch eine Begleiterscheinung vieler Krankheiten wie einer Erkrankung der Schilddrüse oder des Herzens sowie bei Krebserkrankungen oder Demenz sein. Symptome wie Übelkeit, Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen sind oft, neben dem ungewollten Gewichtsverlust, Begleiterscheinungen einer Mangelernährung.

Mangelernährung stellt insbesondere für Menschen, die stationär behandelt werden, eine Gefahr für ihre Gesundheit dar. Durch mangelhafte oder falsche Ernährung können Komplikationen im Heilungsprozess auftreten. Bei Demenzkranken, die an Mangelernährung leiden, empfiehlt es sich eine Ess-Biografie zu erstellen und so herauszufinden, welche Speisen und Getränke der Patient bevorzugt. Ältere Personen bevorzugen häufig fettreiche oder süße sowie regionale Speisen. Ein einladendes Ambiente und das Essen in Gesellschaft kann Personen mit Demenz die Nahrungsaufnahme erleichtern. Kann eine ausreichende Versorgung etwa aufgrund von Verdauungsproblemen nicht gewährleistet werden, empfiehlt sich unter Umständen der Einsatz von Trinknahrung, die individuell mit Nährstoffen angereichert wird.

Therapie Mangelernährung

Das Ziel der Therapie von Mangelernährung ist es, den Ernährungsstatus des Patienten langfristig zu verbessern. Nur durch eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen können die gefährlichen und unter Umständen lebensbedrohlichen Folgen der Mangelernährung vermieden werden. Grundlage einer Ernährungstherapie ist ein Ernährungstagebuch sowie die Protokollierung aller zugeführten Mahlzeiten und Flüssigkeiten des Patienten. Da Krebspatienten häufig aufgrund der Tumorerkrankung einen höheren Bedarf an Fetten und Proteinen haben, ist es wichtig, den individuellen Bedarf zu bestimmen. Von speziellen Diäten in Verbindung mit einer Krebstherapie raten Ernährungswissenschaftler ab. Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung.