Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Mangelernährung

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    16. April 2021
    Bedingt durch die Krebstherapie kann es zu Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Erbrechen kommen. Medikamente und Anpassungen im Lebensstil können helfen.
      
    09. April 2021
    Nach einer Krebstherapie kann es weiterhin zu gesundheitlichen oder psychischen Problemen kommen. Man spricht in diesem Fall von Spätfolgen.
      
    07. April 2021
    Die Sächsische Krebsgesellschaft setzt sich seit 1990 für die Belange von Krebspatienten und ihren Angehörigen ein.
      
    21. September 2020
    2020 feierte die Niedersächsische Krebsgesellschaft ihr 70-jähriges Bestehen. Die Krebsgesellschafft bietet Betroffenen u. a. eine psychoonkologische Beratung an.
      
    23. Juli 2020
    Für eine Partnerschaft ist es wichtig, schon ab dem Zeitpunkt der Diagnose offen miteinander über Gefühle und Empfindungen zu reden.
      

    Die Entstehung von Mangelernährung ist häufig eine Begleiterscheinung von Krankheiten. So führen Entzündungen im Mund- und Rachenbereich oder in den Verdauungsorganen, Schluckbeschwerden oder Stress zu Appetitlosigkeit. Im Verlauf einer Krebstherapie und insbesondere einer Strahlenbehandlung kann es zu Entzündungen im Umfeld der behandelten Körperstellen kommen, die es dem Patienten erschweren, ausreichend Nahrung zu sich zu nehmen. Sind die Speicheldrüsen von solchen Symptomen betroffen, so ist auch die Speichelproduktion beeinträchtigt und erschwert das Schlucken. Aufgrund von Sprachstörungen, kognitiven Störungen sowie Bewegungsstörungen leiden demenzkranke Personen häufig an Mangelernährung.

    Mangelernährung stellt insbesondere für Menschen, die stationär behandelt werden, eine Gefahr für ihre Gesundheit dar. Durch mangelhafte oder falsche Ernährung können Komplikationen im Heilungsprozess auftreten. Bei Demenzkranken, die an Mangelernährung leiden, empfiehlt es sich eine Ess-Biografie zu erstellen und so herauszufinden, welche Speisen und Getränke der Patient bevorzugt. Ältere Personen bevorzugen häufig fettreiche oder süße sowie regionale Speisen. Ein einladendes Ambiente und das Essen in Gesellschaft kann Personen mit Demenz die Nahrungsaufnahme erleichtern. Kann eine ausreichende Versorgung etwa aufgrund von Verdauungsproblemen nicht gewährleistet werden, empfiehlt sich unter Umständen der Einsatz von Trinknahrung, die individuell mit Nährstoffen angereichert wird.

    Mangelernährung bezeichnet einen Zustand, bei dem dem Körper über Wochen oder Monate keine ausreichende Nahrung zugeführt wird bzw. er diese nicht aufnehmen kann. Mangelernährung kann, wenn sie nicht behandelt wird, eine ernsthafte Bedrohung für den Gesundheitszustand des Betroffenen bedeuten. Vor allem die zu geringe Aufnahme von Kohlenhydraten, Fetten, Eiweiß und Vitaminen kann zu Mangelernährung führen. Mangelernährung steht häufig in Verbindung mit psychischem oder physischem Stress, kann aber auch eine Begleiterscheinung vieler Krankheiten wie einer Erkrankung der Schilddrüse oder des Herzens sowie bei Krebserkrankungen oder Demenz sein. Symptome wie Übelkeit, Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen sind oft, neben dem ungewollten Gewichtsverlust, Begleiterscheinungen einer Mangelernährung.