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Ratgeber Mangelernährung

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12. September 2018
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29. August 2018
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27. August 2018
Kommt es bedingt durch eine Krebserkrankung zur Tumorkachexie, kann Trink- und Sondennahrung helfen, Mangelzuständen vorzubeugen.
  
21. August 2018
Bereits seit 1998 gibt es die Deutsche Hirntumorhilfe. Mittlerweile hat der Verein mehr als 1.000 Mitglieder.
  
Diagnose Mangelernährung

Die Diagnose von Mangelernährung basiert auf zwei Säulen: der Befragung des Patienten (Anamnese) und anthropometrischen Messverfahren. Bei der Anamnese wird zunächst der Ernährungszustand des Patienten erfragt. Von Interesse ist, wie häufig der Betroffene welche Nahrung zu sich nimmt und wie seine Trinkgewohnheiten sind. Im Anschluss versucht der Arzt herauszufinden, inwieweit der Patient unter Symptomen der Mangelernährung leidet. Mithilfe anthropometrischer Messverfahren lassen sich Auswirkungen der Mangelernährung feststellen, wie etwa ein zu geringerer Fett- oder Muskelanteil im Körper, mangelhafte Versorgung mit Mineralien oder Spurenelementen. Mittels Knochendichtemessung und Computertomografie lassen sich Folgen der Mangelernährung wie etwa Osteoporose oder Fettleber nachweisen.

Die Entstehung von Mangelernährung ist häufig eine Begleiterscheinung von Krankheiten. So führen Entzündungen im Mund- und Rachenbereich oder in den Verdauungsorganen, Schluckbeschwerden oder Stress zu Appetitlosigkeit. Im Verlauf einer Krebstherapie und insbesondere einer Strahlenbehandlung kann es zu Entzündungen im Umfeld der behandelten Körperstellen kommen, die es dem Patienten erschweren, ausreichend Nahrung zu sich zu nehmen. Sind die Speicheldrüsen von solchen Symptomen betroffen, so ist auch die Speichelproduktion beeinträchtigt und erschwert das Schlucken. Aufgrund von Sprachstörungen, kognitiven Störungen sowie Bewegungsstörungen leiden demenzkranke Personen häufig an Mangelernährung.

Mangelernährung bezeichnet einen Zustand, bei dem dem Körper über Wochen oder Monate keine ausreichende Nahrung zugeführt wird bzw. er diese nicht aufnehmen kann. Mangelernährung kann, wenn sie nicht behandelt wird, eine ernsthafte Bedrohung für den Gesundheitszustand des Betroffenen bedeuten. Vor allem die zu geringe Aufnahme von Kohlenhydraten, Fetten, Eiweiß und Vitaminen kann zu Mangelernährung führen. Mangelernährung steht häufig in Verbindung mit psychischem oder physischem Stress, kann aber auch eine Begleiterscheinung vieler Krankheiten wie einer Erkrankung der Schilddrüse oder des Herzens sowie bei Krebserkrankungen oder Demenz sein. Symptome wie Übelkeit, Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen sind oft, neben dem ungewollten Gewichtsverlust, Begleiterscheinungen einer Mangelernährung.