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Ratgeber Mangelernährung

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Diese Informationen dienen dem Ratsuchenden als allgemeine unverbindliche Unterstützung und können keinen Ersatz für die professionelle Beratung, Behandlung oder Diagnose durch ausgebildete und anerkannte Ärzte darstellen. Lassen Sie sich in gesundheitlichen Fragen von einem Arzt beraten und verändern oder beenden Sie keine Behandlungen eigenständig. Ebenso sollten Sie keine Selbstmedikation durchführen, ohne vorher einen Arzt oder Apotheker konsultiert zu haben.

 

13. September 2018
Der erste Schritt bei der Therapie von Eierstockkrebs ist in der Regel eine Operation zur Entfernung des Tumors. Meist schließt sich eine Chemotherapie an.
  
12. September 2018
Antje Bach hat ihre Mutter während einer schweren Krebserkrankung begleitet und unterstützt heute an Krebs erkrankte Frauen.
  
29. August 2018
Wie wirkt sich eine Krebserkrankung auf das Leben aus? Eine Betroffene berichtet über ihre Erfahrungen mit der Diagnose Krebs.
  
27. August 2018
Kommt es bedingt durch eine Krebserkrankung zur Tumorkachexie, kann Trink- und Sondennahrung helfen, Mangelzuständen vorzubeugen.
  
21. August 2018
Bereits seit 1998 gibt es die Deutsche Hirntumorhilfe. Mittlerweile hat der Verein mehr als 1.000 Mitglieder.
  

Die Entstehung von Mangelernährung ist häufig eine Begleiterscheinung von Krankheiten. So führen Entzündungen im Mund- und Rachenbereich oder in den Verdauungsorganen, Schluckbeschwerden oder Stress zu Appetitlosigkeit. Im Verlauf einer Krebstherapie und insbesondere einer Strahlenbehandlung kann es zu Entzündungen im Umfeld der behandelten Körperstellen kommen, die es dem Patienten erschweren, ausreichend Nahrung zu sich zu nehmen. Sind die Speicheldrüsen von solchen Symptomen betroffen, so ist auch die Speichelproduktion beeinträchtigt und erschwert das Schlucken. Aufgrund von Sprachstörungen, kognitiven Störungen sowie Bewegungsstörungen leiden demenzkranke Personen häufig an Mangelernährung.

Diagnose Mangelernährung

Die Diagnose von Mangelernährung basiert auf zwei Säulen: der Befragung des Patienten (Anamnese) und anthropometrischen Messverfahren. Bei der Anamnese wird zunächst der Ernährungszustand des Patienten erfragt. Von Interesse ist, wie häufig der Betroffene welche Nahrung zu sich nimmt und wie seine Trinkgewohnheiten sind. Im Anschluss versucht der Arzt herauszufinden, inwieweit der Patient unter Symptomen der Mangelernährung leidet. Mithilfe anthropometrischer Messverfahren lassen sich Auswirkungen der Mangelernährung feststellen, wie etwa ein zu geringerer Fett- oder Muskelanteil im Körper, mangelhafte Versorgung mit Mineralien oder Spurenelementen. Mittels Knochendichtemessung und Computertomografie lassen sich Folgen der Mangelernährung wie etwa Osteoporose oder Fettleber nachweisen.

Mangelernährung bezeichnet einen Zustand, bei dem dem Körper über Wochen oder Monate keine ausreichende Nahrung zugeführt wird bzw. er diese nicht aufnehmen kann. Mangelernährung kann, wenn sie nicht behandelt wird, eine ernsthafte Bedrohung für den Gesundheitszustand des Betroffenen bedeuten. Vor allem die zu geringe Aufnahme von Kohlenhydraten, Fetten, Eiweiß und Vitaminen kann zu Mangelernährung führen. Mangelernährung steht häufig in Verbindung mit psychischem oder physischem Stress, kann aber auch eine Begleiterscheinung vieler Krankheiten wie einer Erkrankung der Schilddrüse oder des Herzens sowie bei Krebserkrankungen oder Demenz sein. Symptome wie Übelkeit, Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen sind oft, neben dem ungewollten Gewichtsverlust, Begleiterscheinungen einer Mangelernährung.