Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Mangelernährung

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 

Haftung für Inhalte

Die Inhalte unserer Seite wurden mit großer Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen.

Als Dienstleistungsanbieter der Webseite sind wir gemäß § 7 Abs. 1 TMG für eigene Inhalte und bereitgestellte Informationen auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich; wir sind jedoch nach den § 8 – 10 TMG nicht verpflichtet, die übermittelten oder gespeicherten fremden Informationen zu überwachen. Eine Entfernung oder Sperrung dieser Inhalte erfolgt umgehend ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung. Eine Haftung ist erst ab dem Zeitpunkt der Kenntniserlangung möglich.

Urheberrecht

Die Betreiber der Seiten sind bemüht, stets die Urheberrechte anderer zu beachten bzw. auf selbst erstellte sowie lizenzfreie Werke zurückzugreifen.

Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Beiträge Dritter sind als solche gekennzeichnet. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet.

Nutzungsbedingungen

Diese Informationen dienen dem Ratsuchenden als allgemeine unverbindliche Unterstützung und können keinen Ersatz für die professionelle Beratung, Behandlung oder Diagnose durch ausgebildete und anerkannte Ärzte darstellen. Lassen Sie sich in gesundheitlichen Fragen von einem Arzt beraten und verändern oder beenden Sie keine Behandlungen eigenständig. Ebenso sollten Sie keine Selbstmedikation durchführen, ohne vorher einen Arzt oder Apotheker konsultiert zu haben.

 

30. September 2020
Wenn jüngere Frauen an Krebs erkranken, besteht häufig die Sorge, inwieweit sich ein Kinderwunsch nach der Therapie noch erfüllen lässt.
  
28. September 2020
Gerade in Zeiten von Corona ist die Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie eine große Herausforderung. Hiervon berichtet die an Gebärmutterkrebs erkrankte Maria.
  
24. September 2020
Als Claudia Hofmann mit 50 Jahren die Diagnose Brustkrebs erhält, entscheidet sie sich während der Chemotherapie niemanden zu sehen außer ihre engste Familie.
  
21. September 2020
2020 feierte die Niedersächsische Krebsgesellschaft ihr 70-jähriges Bestehen. Die Krebsgesellschafft bietet Betroffenen u. a. eine psychoonkologische Beratung an.
  
30. Juli 2020
Wenn man während des Studiums an Krebs erkrankt sollte man zunächst ein Urlaubssemester einlegen und ggf. einen Schwerbehindertenausweis beantragen.
  

Mangelernährung bezeichnet einen Zustand, bei dem dem Körper über Wochen oder Monate keine ausreichende Nahrung zugeführt wird bzw. er diese nicht aufnehmen kann. Mangelernährung kann, wenn sie nicht behandelt wird, eine ernsthafte Bedrohung für den Gesundheitszustand des Betroffenen bedeuten. Vor allem die zu geringe Aufnahme von Kohlenhydraten, Fetten, Eiweiß und Vitaminen kann zu Mangelernährung führen. Mangelernährung steht häufig in Verbindung mit psychischem oder physischem Stress, kann aber auch eine Begleiterscheinung vieler Krankheiten wie einer Erkrankung der Schilddrüse oder des Herzens sowie bei Krebserkrankungen oder Demenz sein. Symptome wie Übelkeit, Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen sind oft, neben dem ungewollten Gewichtsverlust, Begleiterscheinungen einer Mangelernährung.

Diagnose Mangelernährung

Die Diagnose von Mangelernährung basiert auf zwei Säulen: der Befragung des Patienten (Anamnese) und anthropometrischen Messverfahren. Bei der Anamnese wird zunächst der Ernährungszustand des Patienten erfragt. Von Interesse ist, wie häufig der Betroffene welche Nahrung zu sich nimmt und wie seine Trinkgewohnheiten sind. Im Anschluss versucht der Arzt herauszufinden, inwieweit der Patient unter Symptomen der Mangelernährung leidet. Mithilfe anthropometrischer Messverfahren lassen sich Auswirkungen der Mangelernährung feststellen, wie etwa ein zu geringerer Fett- oder Muskelanteil im Körper, mangelhafte Versorgung mit Mineralien oder Spurenelementen. Mittels Knochendichtemessung und Computertomografie lassen sich Folgen der Mangelernährung wie etwa Osteoporose oder Fettleber nachweisen.

Therapie Mangelernährung

Das Ziel der Therapie von Mangelernährung ist es, den Ernährungsstatus des Patienten langfristig zu verbessern. Nur durch eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen können die gefährlichen und unter Umständen lebensbedrohlichen Folgen der Mangelernährung vermieden werden. Grundlage einer Ernährungstherapie ist ein Ernährungstagebuch sowie die Protokollierung aller zugeführten Mahlzeiten und Flüssigkeiten des Patienten. Da Krebspatienten häufig aufgrund der Tumorerkrankung einen höheren Bedarf an Fetten und Proteinen haben, ist es wichtig, den individuellen Bedarf zu bestimmen. Von speziellen Diäten in Verbindung mit einer Krebstherapie raten Ernährungswissenschaftler ab. Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung.