Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Mangelernährung

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Impressum

GFMK GmbH & Co. KG

Handelsregister-Nr. HRA 20746
Amtsgericht Köln
USt-IdNr.: DE813117900

Geschäftsführer: Holger F. Caspari

Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
www.gfmk.com

Telefon: +49 (0)2202 18898-0
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E-Mail: info@gfmk.com

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Holger F. Caspari
Zum Scheider Feld 20
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Realisierung:

Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Guido Maiwald

Fotos, Abbildungen:
Mangelernährung: budabar/Bigstock.com (91952006)
Entstehung: monkeybusinessimages/Bigstock.com (34022006)
Diagnose: alexraths/Bigstock.com (43120057)
Therapie: dolgachov/Bigstock.com (90444383)
Wissenswertes: Kasia Bialasiewicz/Bigstock.com (66474364)

 

20. November 2017
Viszeralonkologische Zentren sind auf die Versorgung und Behandlung von Krebserkrankungen des Bauchraums spezialisiert.
  
16. November 2017
Die Rückkehr in den Alltag nach einer Krebserkrankung kann mit Problemen verbunden sein und für viele zur Belastungsprobe werden.
  
13. November 2017
Die Therapie von Blasenkrebs ist unter anderem abhängig davon, ob der Tumor nur die innere Blasenwand oder auch die Muskelschicht befallen hat.
  
09. November 2017
Regelmäßige Bewegung, sowohl Sport als auch Bewegung im Alltag, kann das Rückfallrisiko nach einer Krebserkrankung senken.
  
07. November 2017
Nach einer Operation oder Strahlentherapie bei Prostatakrebs kann es zu Inkontinenz kommen. Für Betroffene gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten.
  
Therapie Mangelernährung

Das Ziel der Therapie von Mangelernährung ist es, den Ernährungsstatus des Patienten langfristig zu verbessern. Nur durch eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen können die gefährlichen und unter Umständen lebensbedrohlichen Folgen der Mangelernährung vermieden werden. Grundlage einer Ernährungstherapie ist ein Ernährungstagebuch sowie die Protokollierung aller zugeführten Mahlzeiten und Flüssigkeiten des Patienten. Da Krebspatienten häufig aufgrund der Tumorerkrankung einen höheren Bedarf an Fetten und Proteinen haben, ist es wichtig, den individuellen Bedarf zu bestimmen. Von speziellen Diäten in Verbindung mit einer Krebstherapie raten Ernährungswissenschaftler ab. Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung.

Mangelernährung stellt insbesondere für Menschen, die stationär behandelt werden, eine Gefahr für ihre Gesundheit dar. Durch mangelhafte oder falsche Ernährung können Komplikationen im Heilungsprozess auftreten. Bei Demenzkranken, die an Mangelernährung leiden, empfiehlt es sich eine Ess-Biografie zu erstellen und so herauszufinden, welche Speisen und Getränke der Patient bevorzugt. Ältere Personen bevorzugen häufig fettreiche oder süße sowie regionale Speisen. Ein einladendes Ambiente und das Essen in Gesellschaft kann Personen mit Demenz die Nahrungsaufnahme erleichtern. Kann eine ausreichende Versorgung etwa aufgrund von Verdauungsproblemen nicht gewährleistet werden, empfiehlt sich unter Umständen der Einsatz von Trinknahrung, die individuell mit Nährstoffen angereichert wird.

Diagnose Mangelernährung

Die Diagnose von Mangelernährung basiert auf zwei Säulen: der Befragung des Patienten (Anamnese) und anthropometrischen Messverfahren. Bei der Anamnese wird zunächst der Ernährungszustand des Patienten erfragt. Von Interesse ist, wie häufig der Betroffene welche Nahrung zu sich nimmt und wie seine Trinkgewohnheiten sind. Im Anschluss versucht der Arzt herauszufinden, inwieweit der Patient unter Symptomen der Mangelernährung leidet. Mithilfe anthropometrischer Messverfahren lassen sich Auswirkungen der Mangelernährung feststellen, wie etwa ein zu geringerer Fett- oder Muskelanteil im Körper, mangelhafte Versorgung mit Mineralien oder Spurenelementen. Mittels Knochendichtemessung und Computertomografie lassen sich Folgen der Mangelernährung wie etwa Osteoporose oder Fettleber nachweisen.